Hinweise und Tipps

Damit sich der Genuss eines Saunabesuchs richtig entfaltet, sollte man einige wichtige Hinweise unbedingt beachten:

Dusche

Zuerst sollte man sich ausgiebig duschen, das dabei verwendete Waschmittel (Schaum) sollte anschließend gründlich abgespült werden. Die Haut wird so gereinigt und vorab von Creme und Öl befreit, damit sie später besser schwitzen kann und die Poren frei sind. Anschließend gut abtrocknen!

Achtung:
Schmuck und Uhren sollte man ablegen, da sich Metalle stark erhitzen und Hautverbrennungen verursachen können. Es besteht die Gefahr, dass Kunststoffteile schmelzen und ebenfalls Hautwunden hervor rufen.

Saunagang

Die Temperaturen in den Saunakabinen betragen ungefähr zwischen 70 und 100°C - dabei sollte man berücksichtigen, dass die sehr trockene Warmluft nach oben steigt und dort die höchsten Temperaturen erreicht. Durchschnittlich sollten Saunagänge ca. 10 Minuten dauern, aber das persönliche Wohlbefinden spielt natürlich die wichtigste Rolle im Bezug auf die Zeit.

In allen öffentlichen Anlagen muss man aus hygienischen Aspekten auf einem mitgebrachten Badehandtuch sitzen oder liegen, durchschnittlich führt man zwei Saunagänge pro Besuch durch.

Aufguß

Wenn man eine Erhöhung des Schwitzreizes wünscht oder sich und seiner Gesundheit durch ätherische Öle etwas Gutes tun will, kann beim Saunabesuch einen Aufguß nutzen/ wählen. Dabei gießt man Wasser (evtl. mit Zusatz) auf einen heißen Stein, wodurch die Luftfeuchtigkeit stark erhöht wird.

Ruhepause

Nach dem Saunagang sorgt ein Wasserguß für die Abkühlung des Körpers - hierbei sollten jedoch vor allem die Kneippschen Regeln (die Heilkraft des Wassers, der Ernährung, der Pflanzen, der Bewegung und der inneren Ordnung - sprich der Einklang von Körper, Geist und Seele) - beachtet werden. Die hartgesottenen Saunabesucher nutzen im Anschluss das so genannte Abkühlbecken. Anschließend sollte man sich gut abtrocknen und eine Erholungspause genießen - hierzu wickelt man sich in warme Decken und entspannt in Liegeposition.