Saunaarten

Heute unterscheidet man grob unter drei Sauna-Typen, der finnischen Sauna, dem Dampfbad und dem feuchtwarmen Bad.

Zwei Grundelemente machen die finnische Sauna aus, das Aufheizen und das Abkühlen. Der Wechsel zwischen diesen beiden Reizen kann mitunter sehr extrem sein, da die Luft sehr heiß ist (80-100 Grad Celsius) und das Wasser zum Abkühlen dann dementsprechend kalt. Die Trockenheit der Luft ist eines der Hauptmerkmale, denn die Hitze würde sich ohne sie kaum aushalten lassen. Die finnische Sauna ist trotz diesen extremen Gegensätzen nicht nur für abgehärtete Personen empfehlenswert. Aufgrund ihrer entspannenden Wirkung wird sie von Ärzten für eine breite Zielgruppe empfohlen.

Das Dampfbad spielt trotz seiner uralten Tradition eher eine untergeordnete Rolle im modernen Saunabetrieb. Für den Körper stellt das Dampfbad allerdings keine größere Belastung dar als ein Saunaaufenthalt. Die Temperatur beträgt bei einem Dampfbad nur ca. 50 Grad Celsius, weil sonst der Kreislauf zu sehr belastet würde, die Luftfeuchtigkeit ist allerdings sehr hoch. Empfohlen wird ein Aufenthalt von ca. 15-20 Minuten. Danach gilt das Gleiche wie bei einem Sauna-Aufenthalt - Abkühlen und Ausruhen.

Eine der kreislaufschonenderen Saunavarianten ist das feuchtwarme Bad. Hier beträgt die Temperatur zwischen 45 °C und 60 ° bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen ca. 40-60%. Oft wird die feuchtwarme Sauna auch als Euka-Sauna (mit Eukalyptus-Aroma) oder als Kräuter-Sauna (mit Kräuter-Aroma) angeboten.